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Formalia zur Anfertigung von Bachelorarbeiten

Formvorschriften des Prüfungsamtes:
Die Formvorschriften des Prüfungsamtes WiSo sind Teil dieser Ausführungen und unbedingt zu beachten.

Erklärung:
Der Arbeit ist eine Erklärung des Prüflings mit folgendem Wortlaut beizufügen:

Hiermit versichere ich an Eides Statt, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne die Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt habe. Alle Stellen, die wörtlich oder sinngemäß aus veröffentlichten und nicht veröffentlichten Schriften entnommen wurden, sind als solche kenntlich gemacht. Die Arbeit ist in gleicher oder ähnlicher Form oder auszugsweise im Rahmen einer anderen Prüfung noch nicht vorgelegt worden. Ich versichere, dass die eingereichte elektronische Fassung der eingereichten Druckfassung vollständig entspricht.

Plagiatprävention:
Jede / jeder Studierende, die/der eine Diplom-/Masterarbeit am Lehrstuhl einreicht, fügt am Ende der Arbeit eine CD mit den Inhalten der Diplom-/Masterarbeit ein (als PDF-Datei oder Word-Dokument).
Mit dem Einreichen der Arbeit erklärt sie/er sich zugleich bereit, dass die Diplom-/Masterarbeit mit einer Plagiatssoftware geprüft wird.

Layout:
Schriftart:             Text: Times New Roman 12 pt, Blocksatz,
                              Automatische Silbentrennung.
                              Fußnoten: Times New Roman 10 pt, Blocksatz.
Zeilenabstand:   Text: 1,5-zeilig (18 pt)
                              Fußnoten: 1-zeilig.
                              Leerzeilen nur vor und nach nach Überschriften, Abbildungen und Tabellen
Seitenrand:         links 4 cm
                              rechts 2 cm
                              oben und unten 2,5 cm.
Überschriften, Tabellenbeschriftung etc.: beliebig

Seitenumfang:
Genau 40 Seiten inkl. Tabellen und Abbildungen, ohne Verzeichnisse.

Verzeichnisse:
Ein Inhaltsverzeichnis sowie ggf. ein Abbildungs- und Tabellenverzeichnis (jeweils stets unter Angabe der Seitenzahlen) sowie ein Abkürzungsverzeichnis sind dem Text voranzustellen. Hinter dem Text fügen Sie bitte ein Literatur- bzw. Quellenverzeichnis an.

Tabellen, Abbildungen etc.:
Sie werden in den Text integriert, sind fortlaufend zu nummerieren sowie mit Überschrift und Quellenangabe zu versehen. Nur in Ausnahmefällen und nach Absprache mit dem Betreuer können Abbildungen und Tabellen als Anhang angefügt werden, der nicht der Seitenzahl zugerechnet wird.

Nummerierung:
Titelblatt ohne Nummerierung, dem Text vorangestellte Verzeichnisse bitte mit römischen Ziffern, den Text und die ihm folgenden Verzeichnisse fortlaufend mit arabischen Ziffern nummerieren. Fußnoten bitte fortlaufend nummerieren.

Zitieren:

Empfohlene Zeitschriften

  • Sowohl das Zitieren im Text (in Klammern) als auch das Zitieren in fortlaufend nummerierten Fußnoten1 am Seitenende sind gestattet.

  • Wörtliche Zitate werden in Anführungszeichen gesetzt.

  • Auslassungen kennzeichnen Sie bitte mittels dreier Punkte ‘ ...’, Einschübe mittels [eckiger Klammern].

  • Bei sinngemäßen Zitaten ist der Zusatz ‘vgl.’, vor den Nachnamen zu setzen.

  • Wird in einer Quelle auf eine andere verwiesen, so ist die Urquelle zu zitieren (und im Literaturverzeichnis zu bibliographieren) und mit Komma abgetrennt die zitierende Quelle mit dem Einschub ‘zit. in.’ Beispiel: vgl. Petersen 1995, S. 28, zit. in Schmitz 1997, S. 34.

  • Bezieht sich das Zitat auf zwei Seiten, so folgt der Seitenzahl ein ‘f.’, bezieht es sich auf mehr als zwei Seiten, so folgt ‘ff.’

  • Stets sind Autor mit Erscheinungsjahr und Seitenzahl anzugeben: ‘Nachname Jahr, S.’

  • Ist kein Autor ersichtlich (z.B. in Informationsbroschüren, Zeitungen, Internet), so wird statt des Autorennachnamens die herausgebende Körperschaft oder in deren Ermangelung ‘o.V.’ (für ‘ohne Verfasser’) vor das Jahr gesetzt.

  • Bei zwei bzw. drei Autoren werden die Nachnamen durch einen Querstrich abgetrennt: ‘Nachname/Nachname Jahr, S.’

  • Bei mehr als drei Autoren wird nur der Hauptautor mit dem Anhang ‘et al.’ genannt: ‘Nachname et al. Jahr, S.’

  • Wenn unterschiedliche Autoren gleichen Nachnamens zitiert werden, so folgt dem Nachnamen der erste Buchstabe des Vornamens: ‘Nachname, V. Jahr, S. ’

  • Werden mehrere Werke eines Autors (auch: o.V.) zitiert, die zudem im gleichen Jahr erschienen sind, so sind der Jahreszahl lateinische Kleinbuchstaben (mit a beginnend, bitte sortiert alphabetisch nach Titel) anzustellen, die mit denen im Literaturverzeichnis übereinstimmen müssen: ‘Nachname Jahr, S. ’

  • Aus dem Internet dürfen prinzipiell nur WWW-Seiten zitiert werden. Es gilt die o.a. Zitierweise. Besteht die URL aus mehreren Seiten, so ist die Seitenangabe (falls vorhanden) oder das Kapitel anzugeben.


Literaturverzeichnis:
Das Literaturverzeichnis ist alphabetisch zu ordnen. Im Gegensatz zu den o.a. Kurzangaben im Text sind die Quellen im Literaturverzeichnis ausführlich in folgender Art anzugeben:

Monographien:
       Name, Abkürzung des Vornamens (Jahr): Titel. ggf. Reihe. Ort: Verlag.
Zeitschriftenartikel:
       Name, Abkürzung des Vornamens (Jahr): Titel. In: Zeitschrift, Jahrgang des Bandes (Jg.),
       Heftnummer (H.), S.
Aufsätze in Sammelwerken:
       Name, Abkürzung des Vornamens (Jahr): Titel. In: Herausgebername,
       Abkürzung des Herausgebervornamens (Hrsg.): Titel. ggf. Reihe, Nummer des Bandes. Ort: Verlag, S.
Internetseiten:
       Name, Abkürzung des Vornamens (Jahr): Titel. Online im Internet: URL [Stand: Datum]
       Die URL (Pfad) ist genau anzugeben, http://www.uni-koeln.de wäre nicht ausreichend!

  • Grundsätzlich sind alle Autoren aufzuführen und durch Semikolon zu trennen.

  • Bei mehr als drei Herausgebern oder Orten sind jedoch nur der erste Herausgeber mit dem Zusatz         .et al. bzw. der erste Verlagsort mit dem Zusatz .pp. aufzuführen.

Name, Abkürzung des Vornamens; Name, Abkürzung des Vornamens; Name, Abkürzung des Vornamens (Jahr): Titel. In: Herausgebername, Abkürzung des Herausgebervornamens; Herausgebername, Abkürzung des Herausgeber-Vornamens; Herausgebername, Abkürzung des Herausgebervornamens (Hrsg.): Titel. Ort, Ort, Ort: Verlag, S.

Beispiele für die Erstellung einer Bibliographie:
Monographie:
       Bathelt, H.; Glückler, J. (2003): Wirtschaftsgeographie. Ökonomische Beziehungen in räumlicher
       Perspektive. 2. Auflage. Stuttgart: Verlag.
Reihe:
       Fuchs, M. (1999): Erwerbsbedingungen und -strategien der Bevölkerung in Puebla (Mexiko). Wirkungen
       der Krise 1994/1995 unter Berücksichtigung von Globalisierung und nationaler Regulation.
       Düsseldorfer Geographische Schriften, Heft 38. Düsseldorf: Heinrich-Heine-Universität.
Sammelband:
       Sternberg, R. (1995): Technologie- und Gründerzentren als Instrument kommunaler Wirtschafts- und
       Technologieförderung. In: Ridinger, R.; Steinröx, M. (Hrsg.): Regionale Wirtschaftsförderung
       in der Praxis. Köln: Schmidt, S. 201-224.
Zeitschriftenartikel:
       Fredmann, J. (1996): Standort. In: Europa Regional, Jg. 12, H. 9, S. 23-54.
Internetquelle:
       Wirtschafts- und Sozialgeographisches Institut (2005): Formalia zur Anfertigung von Hausarbeiten
       im Wahlpflichtfach Wirtschafts- und Sozialgeographie. Online im Internet: Hier [Stand 12.10.05]

Sprache/Rechtschreibung:

Es gelten die neuen Regeln der deutschen Rechtschreibung und Grammatik nach Duden. Formale Mängel führen zu Notenabzug bei der Bewertung der Diplom-/Masterarbeit.

Fassungen:

Die Hausarbeit ist sowohl in gebundener Fassung als auch in elektronischer Fassung auf einer CD-ROM einzureichen


Tipps:

  • Konzentrieren Sie sich auf eine zentrale Fragestellung, nicht auf mehrere.

  • Diese Fragestellung sollte die Suche nach dem theoretischen Konzept leiten, und das Konzept sollte zu der Beantwortung dieser (und nicht irgendeiner anderen) Frage beitragen.

  • Es gibt keine pauschalen Vorgaben des quantitativen Verhältnisses von theoretisch-konzeptionellem und empirischem Teil in Ihrer Arbeit. Wichtig ist die Angemessenheit in Bezug auf die Beantwortung Ihrer zentralen Fragestellung.

  • In Ihrem theoretisch-konzeptionellen Teil sollen Sie u.a. beweisen, dass Sie in der Lage sind, fachspezifische Recherchen anzustellen. Sie sollten also die aktuellen Jahrgänge der Fachzeitschriften durchgehen (die teils Online vorhanden sind, teils als Print).

     

    • Allgemeine Empfehlungen zu wirtschaftsgeographischen Fachzeitschriften: Antipode, Area, Economic Geography (USA), Environment and Planning A+D, Journal of Economic Geography (UK), Progress in Human Geography, Regional Studies, Tijdschrift voor Economische and Sociale Geografie, Transactions, Urban Studies etc. (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

     

    • Deutschsprachige Zeitschriften: Geographische Zeitschrift, Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, Die Erde, Erdkunde, Geographische Rundschau.


    Außerdem sollten Sie in weiteren Fachzeitschriften und Monographien/Sammelbänden recherchieren, die thematisch passen; dies könnten z.B. stadt- und kulturgeographische Zeitschriften sein, sind aber oft auch Journals aus anderen Wissenschaftsdisziplinen.

  • Planen Sie rechtzeitig die Zeit ein, die Fernleihbestellungen erfordern.

  • Der methodische Teil sollte nicht nur die methodische Vorgehensweise begründen und erläutern, sondern auch zentrale methodische Probleme und deren Überwindung darstellen - bzw. unüberwindliche Verzerrungen benennen.

  • Auch nicht-empirische Arbeiten sollten einen ‚methodischen' Teil enthalten, der die Vorgehensweise bei der Literaturrecherche reflektiert.

  • Karten sollten - wenn möglich - nicht einfach in die Arbeit kopiert werden, und wenn, nur mit Quellenangabe. Wünschenswert sind aber selbst erstellte thematische Karten.

  • Wenn Sie Expertengespräche führen, zitieren Sie die Experten nicht mit Namen, sondern nur anonymisiert mit ihrer Funktion in der jeweiligen Organisation.

  • Wenn Sie standardisierte Interviews führen, sollte ein Fragebogenformular im Anhang aufgeführt werden. Ausgewertete Fragebögen - ebenso wie die Transkripte von Leitfadeninterviews - gehören nicht in den Anhang.